Die
Geschichte
Am Hang des Vulkans Pangrango in West-Java, in fast 1000 Meter
Höhe, stehen zwischen riesigen Waringin-Bäumen zehn
blütenweisse Grabsteine. Sie haben die Form von Eisernen
Kreuzen. Acht besitzen ein Namensschildchen, zwei vermelden
"Unbekannt". Es sind die letzten Ruhestätten
von jungen Seeleuten, die im zweiten Weltkrieg unterwasser
hierher kamen, in abenteuerlicher Fahrt mit ihren U-Booten.
Sie ruhen in historisch-geheiligtem Boden.
Es waren einmal sundanesische
Königreiche, hier in West-Java. Die Dynastien der Hindu
Könige von Tarumanagara bis Pajajaran herrschte mit ihren
hinduistischen Hohenpriestern über 1000 Jahre lang über
ihr Volk der Sundanesen. Über Jahrhunderte wurden die
Seelen der Verstorbenen in einem Heiligtum am Hang des Vulkans
Pangrango den Göttern übergeben. Vier heilige Waringin-Bäume
(Ficus sp ) umsäumten dieses terrassierte Heiligtum.
Die behauenen Statuen und Steine zählten zuletzt wohl
an die 800, und der Friedhof wurde Arca Domas genannt (c=tsch),
was auf Alt-Sanskrit Achthundert Statuen heisst.
Ab 1527 zerstörten
islamische Krieger unter Fatahillah das Pakuan-Pajajaran-Königreich
und konvertierten die meisten Sundanesen zum Islam. Die Paläste
und Tempel gingen verloren. Die Priesterschaft flüchtete
möglicherweise in ein entlegenes Gebirge und schirmte
sich bis zum heutigen Tag erfolgreich gegen alle Einflüsse
von aussen ab. Kein Fremder darf das innere Gebiet dieser
"Kenekes", auch "Badui", genannten Volksgruppe
betreten, in dem ebenfalls ein Arca Domas Heiligtum besteht.
Im Laufe der Zeit
wurden die meisten Steine zum Hausbau verwandt. Auf Lithographien
des 19. Jahrhunderts zeigen viele Statuen Züge des Polynesischen
Stils, wie sie auch im Nationalmuseum in Jakarta zu sehen
sind. Später wurde der Hang landwirtschaftlich kultiviert.
Aber die riesigen Waringin-Bäume erinnerten die Menschen
weiterhin an ein Heiligtum.
Nach dem ersten Weltkrieg
kauften die deutschen Brüder Emil und Theodor Helfferich
hier 900 Hektar Land und betrieben eine profitable Teeplantage
mit eigener Teefabrik und Transportseilbahn. Komfortable Gebäude
wurden errichtet in der angenehmen Klimazone von etwa 900
m Seehöhe. Da ihr älterer Bruder Karl Helfferich
Vizekanzler unter dem letzten deutschen Kaiser war, errichteten
sie in Verbundenheit mit der kaiserlichen Marine und im Gedenken
an das von den Briten versenkte Ostasien-Geschwader des Admirals
Graf Spee zwischen den ehrwürdigen Bäumen ein Denkmal
mit der Aufschrift "Dem tapferen Deutsch-Ostasiatischem
Geschwader 1914. Errichtet von Emil und Theodor Helfferich".
Als Tribut an die alten Religionen Javas wurde das Denkmal
flankiert von einer Buddha-Statue und einer Ganesha-Statue,
der hinduistischen Gottheit der Weisheit mit dem Elefantenkopf.
Die Einweihung erfolgte
1926 anlässlich des Besuches des deutschen Schulkreuzers
"Hamburg" in der damaligen Niederländischen
Kolonie. Ein junger Kapitänleutnant, Hans-Georg von Friedeburg,
beschrieb diese Zeremonie in seinem wundervollen Buch "32
000 Seemeilen auf blauem Wasser". Er brachte es später
bis zum Generaladmiral und beendete sein Leben 1945 anlässlich
der deutschen Kapitulation. Sein Sohn war später langjähriger
Kultusminister in Hessen.
Die Helfferich-Brüder
kehrten 1928 nach Deutschland zurück und hinterließen
Albert Vehring aus Bielefeld das technische Management. Dieser
hatte bereits aus Neu-Guinea Plantagenerfahrung mitgebracht.
Sein Name wird mit Arca Domas schicksalhaft verbunden bleiben.
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Beginn
des Zweiten Weltkrieges
1939 brach der Zweite Weltkrieg aus, und am 10. Mai 1940 fielen
deutsche Truppen in die Niederlande ein. Noch am selben Tage
begann die niederländische Kolonialverwaltung alle 2
436 Deutsche zu internieren. Es waren überwiegend Angehörige
der Kolonialverwaltung mit ihren Familien, wie Plantagenexperten,
Ingenieure, Ärzte, Wissenschaftler, Erdölexperten.
Aber auch Diplomaten, viele Missionare, Kaufleute und Seeleute
und einige Künstler, wie der Begründer der berühmten
balinesischen Malschule, Walter Spies, waren darunter. Das
größte Lager befand sich in Nord-Sumatra. Die Männer
wurden von den Frauen und Kindern getrennt. Einige Hundert
Frauen und Kinder konnten dank der Vermittlung der Helferichs
später über China nach Japan ausreisen, so auch
Albert Vehrings Frau Hildegard. Helfferichs Plantage wurde
enteignet. Back to Top
Der
Untergang der Van Imhoff und die "Freie Republik Nias"
Am 14. Dezember 1941 landeten japanische Truppen auf Borneo
und im Februar 1942 in Air Bangis auf Sumatra. Die deutschen
Männer durften nicht in Ihre Hände fallen, beschlossen
die Niederländer, denn Deutschland war mit Japan verbündet.
Die niederländische Kolonialverwaltung beschloss daher
bereits im Januar, die Internierten in die britische Kronkolonie
Indien zu verschiffen. Zwei holländische Gefängnisschiffe
stachen am 17. Januar von Sibolga auf Sumatra in See. Am 18.
folgte als drittes der 3000 BRT-Dampfer der Niederl. Königlichen
Paketfahrt Gesellschaft KPM "VAN IMHOFF" unter Kapitän
Bongvani. Das Schiff wurde aber nach einigen Stunden Fahrt
wieder zurückbeordert, um weitere Deutsche aufzunehmen.
477 Deutsche waren schließlich in ein Meter hohe, mit
Stacheldraht umgebene Verließe gezwängt, darunter
auch Albert Vehring und Walter Spies. Bewacht wurden sie von
62 bewaffneten Holländern. Die Crew umfasste weitere
48 Mann. Das Schiff war nicht mit dem Rot-Kreuz-Symbol bezeichnet.
Am nächsten
Tag wurde das Schiff auf hoher See von einem japanischen Jagdflugzeug
angegriffen. Zwei Bomben explodierten im Wasser, die dritte
schlug das Schiff lek. Der erste Offizier kam zu den Deutschen
und erklärte, das Schiff sei nicht in Gefahr, aber man
habe trotzdem um Hilfe gefunkt. Hinter dem Stacheldraht brach
keine Panik aus.
Aber die Deutschen
waren entzetzt, als sie durch die mit Stacheldraht vergitterten
Ausblicke sahen, dass die Niederländer die fünf
großen Ladeboote zu Wasser liessen, sie an eine Motorpinasse
hängten und das Schiff Richtung Sumatra verliessen. Jedes
dieser Fünf-Tonnen-Boote hätte 80 Mann fassen können,
die Motorpinasse weitere 60. Einige dieser Boote sind fast
leer.
Nun brachen die Deutschen
ihre Gefängnisse auf und erkannten, dass das Schiff am
sinken war. Sie stellten fest, dass die Holländer auch
die Pumpen und die Funkausrüstung zerschlagen hatten.
Auf dem Achterschiff befand sich noch ein kleines Rettungsboot,
das die Holländer nicht aus den festsitzenden Krampen
bekamen. Die Ruder hatten die Holländer zerbrochen. Das
Boot war fuer 42 Mann ausgezeichnet. Mit vereinten Kräften
konnte es freigemacht und zu Wasser gelassen werden. 53 Mann
stürzten sich hinein. Mit Planken als Ruder entfernten
sie sich aus Sicherheitsgründen.
Etwa 200 Mann waren
schon ins Wasser gesprungen in der Hoffnung auf Rettung. Aber
die von den Bomben getöteten Fische hatten viele Haie
angelockt, die nun die hilflosen Männer angriffen. Einige
begangen Selbstmord. Die Tatkräftigsten bauten schnell
aus Ladeluken, Brettern und Seilen Flöße. Albert
Vehrings Bekannter findet noch ein verstecktes 2 bis 3 Meter
langes Ruderboot an Deck. 14 Mann zwängen sich hinein,
Vehring übernimmt das Kommando. Die Bordkante ragt eine
Handbreit aus dem Wasser. Als sie 100 Meter vom Schiff entfernt
sind, geht dieses plötzlich unter. Um die 200 Männer
waren noch an Bord.
Die beiden Boote
und die Flöße versuchten nun, die 55 Seemeilen
entfernte Insel Nias zu erreichen, die Sumatra vorgelagert
ist. Am nächsten Morgen, den 20. Januar, erschien das
holländische Motorschiff "BOELOENGAN". Es kam
auf 100 Meter an Vehrings Boot heran. Es wurde zugerufen:
"Seid Ihr Holländer?". Auf die Verneinung drehte
die Boeloengan ab und verschwand. Damit hatten die Männer
auf den Flössen keine Chance mehr, gerettet zu werden.
Ein jüdischer Juwelier, der aus Nazi-Deutschland geflüchtet
war, schwamm von seinem Floß an das Schiff heran, wurde
aber erbarmungslos zurückgewiesen. Das war sein unverdientes
Todesurteil.
Albert Vehring berichtete
später über diese unglaublichen Vorfälle in
einer eidesstattlichen Erklärung am 20. Juni 1949 in
Bielefeld bei Notar Bernhard Grünewald (Urkundenrolle
Nr. 61/1949). Er schilderte, dass bei schwerem Seegang die
Hälfte der Männer zur Entlastung des Bootes über
Bord gehen und sich von außen am Boot festhalten mussten.
Die Flöße waren aber nicht mehr zu retten.
Erst am vierten Tag,
den 23. Januar, erreichten sie vollkommen erschöpft,
verhungert, dehydriert und sonnenverbrannt die Steilküste
von Nias. Das größere Boot wurde von der Brandung
umgeworfen, wobei ein Mann ums Leben kam. Ein 73-Jähriger
erhängte sich vor Verzweiflung. Am nächsten Morgen
versorgten die freundlichen Niasser und ein holländische
Pastor namens Ildefons van Straalen die Geretteten mit Nahrung
und Getränken.
Bei diesem Unglück
gingen 411 deutsche Zivilinternierte unter, darunter 20 protestantische
und 18 katholische Missionare sowie der geniale Künstler
Walter Spies. 67 Männer erreichten Nias, wovon 65 überlebten.
Da die "VAN IMHOFF" der niederländischen KPM
gehörte und die Niederlande unter deutscher Besetzung
waren, mussten die versicherten Betreiber eine Entschädigungen
von 4 Millionen Gulden an die Angehörigen der Toten in
Deutschland zahlen, auch eine Einmaligkeit während eines
Krieges. Nach dem Kriege strengten die in England lebenden
Eltern von Walter Spies eine Klage gegen den Kapitän
der "VAN IMHOFF" Bongovan. Er wurde zum Tode verurteilt,
aber sofort amnestiert.
Am nächsten
Tag wurden die Überlebenden auf Nias wieder von Holländern
gefangen genommen und in den Hauptort der Insel, Gunung Sitoli,
gebracht. Dort wurden sie im Polizeigefängnis eingesperrt,
das von Holländern und von indonesischen Polizisten aus
Sumatra bewacht wurde. Die Indonesier zeigten sich sehr verwundert,
dass sie nun Deutsche bewachen sollten, wo doch die Deutschen
erst vor kurzem ihre ungeliebten Kolonialherren in Holland
besiegt hatten. Albert Vehring schmiedete mit ihnen ein Komplott.
Die Deutschen verbündeten sich mit den Indonesiern und
setzten am Palmsonntag 1942 die Holländer als Gefangene
fest. Die Japaner waren inzwischen schon auf Sumatra und Java
gelandet und hatten nun - Ironie des Schicksals - überall
die Niederländer in Internierungslager gesperrt.
Nun ereignete sich
auf Nias eine unglaubliche Inszenierung, die uns heute zum
Schmunzeln veranlasst: Die Deutschen proklamierten zusammen
mit den Niassern die "Freie Republik Nias". Der
Vertreter der Firma Bosch, ein Herr Fischer, wurde ihr Ministerpräsident,
und Albert Vehring wurde Aussenminister. Sie hatten niassische
Counterparts. Die Niasser jubelten, sie hatten endlich das
Kolonialjoch abgeschüttelt. Einige Wochen regierten die
Deutschen im Einvernehmen mit den Niassern ihre Insel. Albert
Vehring segelte dann hinüber nach Sumatra, um mit den
Japanern Verbindung aufzunehmen. Diese kamen am 17. April
nach Nias und transportierten nun die Holländer als Gefangene
ab, darunter auch Pastor van Straalen.
Die Deutschen konnten wieder an ihre früheren Stätten
zurückkehren, die "Freie Republik Nias" hatte
sich wieder aufgelöst. Albert Vehring arbeitete für
die Japaner in einem Hotel, braute Schnaps und findet sich
wieder als Schiffsingenieur in Singapur. Back
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Deutsche
U-Boote in Tanjung Priok und Surabaya
Deutschland versuchte nun wieder, aus dem von den befreundeten
Japanern besetzten Inselreich wichtige Rohstoffe zu importieren.
Aber infolge der alliierten Blockade erreichte zuletzt von
fünf Transportschiffen nur eins wieder seinen Zielhafen
im besetzten Europa.
Deshalb wurden ab Mai 1943
mit Zustimmung der japanischen Marineleitung deutsche Marinestützpunkte
in Penang, Singapur, Jakarta und Surabaya errichtet. Die Japaner
hatten Batavia in Jakarta umbenannt. Die deutsche Seekriegsführung
beschloss, die dringend benötigten Rohstoffe mit U-Booten
zu transportieren. Es handelte sich um Kautschuk, Zinn, Molybdän,
Wolfram, Fette, Chinin, Opium, Jod und Agar-Agar, einem wichtigen
Grundstoff für Flugzeuganstriche. Mit bis zu 150 Tonnen
wurden die so schon engen U-Boote beladen.
Der Stützpunktleiter
in Jakarta, Korvettenkapitän Dr. Hermann Kandeler, der
hier gleichzeitig der diplomatische Vertreter des Deutschen
Reiches war, erreichte durch Verhandlungen mit den Japanern,
dass die alte Villa des Staatsrates Helfferich in der Teeplantage
Cikopo oberhalb Bogors bei Arca Domas wieder an die Deutschen
übergeben wurde. Albert Vehring wurde wieder hierher
geholt. Die Plantage wurde zum Erholungsparadies der strapazierten
U-Boot-Besatzungen. Nach drei bis fünf Monaten Fahrt
rund um Afrika, meist unterwasser, und Kampfeinsätzen
kamen die Boote in stark reparaturbedürftigem Zustand
an. Während der meist wochenlangen Reparaturzeit konnten
die Blauen Jungs, einander abwechseld, das tropische Paradies
in der Teeplantage geniessen und den brutalen Krieg und die
Gefahren der Seefahrt für kurze Zeit vergessen.
Unter der Leitung von Albert
Vehring wurden für die Versorgung der deutschen Marine
und für den Proviant der Boote Gemüse und Kartoffeln
angebaut, und es wurde Rinder-, Schweine- und Geflügelzucht
betrieben, was der Plantage den Namen "U-Bootsweide"
einbrachte. Nächtelange Abschiedsfeste wurden hier gefeiert,
und heimatliche Gesänge erklangen dann durch die Tropennächte.
Für fast die Hälfte der Kameraden war es die letzte
Feier ihres kurzen Lebens. Später für einige auch
noch ihre letzte Ruhestätte.
In die ostasiatischen Gewässer
wurden 1943 und 1944 zusammen 42 U-Boote in Marsch gesetzt
gesetzt. U 180 war sogar zweimal ausgelaufen. Nur 13 Boote
entgingen einer Versenkung. Elf dieser "Monsun-Boote"
hatten Jakarta angelaufen. Davon ruhen fünf auf dem Meeresgrund.
Am 5. Oktober 1944 lief U 168 unter Kapitänleutnant Pich
von Jakarta nach Surabaya aus. Noch am selben Tag wurde es
vom niederländischen U-Boot "Zwaardfis" torpediert
und sank auf 45 m Grund. 29 Männer im Vorschiff waren
verloren. Unter Anleitung des Kapitäns konnten 11 Mann
in der Zentrale aus dieser gefährlichen Tiefe "aussteigen".
Als sie an die Oberfläche kamen, fanden sie auch die
16 Kameraden lebend wieder, die sich an Deck befunden hatten.
Plötzlich tauchte das niederländische Boot auf und
nahm alle an Bord. Dies muss als hervorragende menschliche
Großtat des Kapitäns van Goosen gewürdigt
werden, denn sein Boot befand sich in feindlichem Gewässer,
und nach Seekriegsrecht braucht ein U-Boot wegen der eigenen
Enge keine Schiffbrüchigen aufzunehmen. Der mutige niederländische
Kommandant van Goosen sandte sogar 23 Gerettete mit Küstenseglern
zur nahen javanischen Küste zurück. Bevor sie ihre
Kameraden in Surabaya erreichten, wurden sie aber erst von
den Japanern als "amerikanische Spione" aufgegriffen
und ziemlich misshandelt. Kptlt. Pich, drei weitere Offiziere
und einen verletzten Mann behielt Kapitän van Goosen
an Bord und brachte sie in australische Gefangenschaft. Viele
Jahre später konnten sich der damalige Marine-Stützpunktleiter
in Singapur, Korvettenkapitän Erhardt und van Goosen
als Vertreter ihrer Länder bei einem Nato-Manöver
als Freunde die Hände schütteln und die mörderische
Sinnlosigkeit des Krieges bezeugen. Back
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Das Ende
des Zweiten Weltkriegs
Das tropische Klima in Jakarta forderte auch seine Opfer.
Am 15. April 1945 starb der Schiffszimmermenn Eduard Onnen.
Er wurde im Heiligtum Arca Domas mit militärischen Ehren
beigesetzt. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Deutschland. Damit
war auch für die deutsche Marine in Indonesien der Krieg
zuende. Noch am selben Tage übernahmen die Japaner die
beiden hier verbliebenen U-Boote, U 195 in Surabaya und U
215 in Jakarta, weil der Stützpunktleiter Jakarta, Korvettenkapitän
Dr. Kandeler dem Angebot des japanischen Admirals Maëda,
auf japanischer Seite weiterzukämpfen, nicht nachkam.
Einige der Männer versteckten sich bei ihren indonesischen
Freundinnen, was nach dem Kriege sogar zu mindestens einer
dauerhaften Eheschließungen führte (Martin Müller).
Die meisten Mitglieder der
Stützpunkte Jakarta und Surabaya begaben sich mit Hab
und Gut, mit Proviant, Waffen und Fahrzeugen auf die beliebte
Teeplantage Cikopo (Tjikopo), wo sie sich mit Albert Vehrings
Hilfe selbst landwirtschaftlich verpflegten. Die Uniformen
wurden abgelegt. Die Lagerleitung wurde dem Korvettenkapitän
von U 219, Burghagen, übertragen, der schon im 1. Weltkrieg
U-Boot fuhr und mit 54 Jahren hier der älteste Offizier
war.
Am 15. August 1945 kapitulierten
auch die Japaner. Der spätere erste Präsident Soekarno
wurde von den Japanern ermutigt, die Unabhängigkeit Indonesiens
zu proklamieren. In der Nacht vom 16. zum 17. formulierte
Sukarno u.a. zusammen mit seinem späteren Vizepräsidenten
Hatta aus Sicherheitsgründen in der Residenz des japanischen
Admirals Maëda den Proklamationstext. In der Frühe
sollte der Text getippt werden. Aber die japanischen Schreibmaschinen
haben keine römischen Lettern. Also "lieh"
man sich die deutsche Schreibmaschine vom Stützpunktbüro
des KKapitäns Kandeler. Geholt wurde sie mit einem Jeep
vom Sekretär des Admiral Maëda, Satzuki Mishima.
Im Laufe des 17. August 1945 wurde dann die Unabhängigkeitserklärung
Indonesiens von Soekarno verlesen. Das Originaldokument war
getippt worden von Sajuti Melik auf einer Schreibmaschine
der deutschen Kriegsmarine. Sie steht heute im Museum Perumusan
Naskah Proklamasi. Auch eine der vielen Merkwürdigkeiten
der Geschichte. Die verbliebenen Holländer waren nun
das Angriffsziel von bewaffneten indonesischen Freischärlern.
Um diesem fatalen Schicksal zu entgehen, trennten die Deutschen
den Hoheitsadler von ihren Uniformen ab und befestigten ihn
auf einer Armbinde. Wenn die Indonesier sie als Deutsche erkannten,
fanden oft Verbrüderungszenen statt.
Erst im September 1945
traf ein britisches Ghurka-Regiment unter Führung eines
schottischen Offiziers auf Java ein. Sie waren sehr erstaunt,
in Cikopo deutsche Soldaten anzutreffen. Der Regimentskommandeur
fragte Korv.Kpt. Burghagen, ob er bereit sei, mit seinen Leuten
an der Sicherung eines Lagers in Bogor teilzunehmen, in dem
ehemals von den Japanern internierte Holländer, meist
ältere Männer, Frauen und Kinder sowie Mischlinge,
untergebracht waren und die jetzt vor angreifenden Freischärlern
geschützt werden mussten. Burghagen sagte zu, weil auch
die Situation auf der alten Teeplantage nicht mehr sicher
war. Der kommandierende britische General bezeichnete später
die Deutschen nicht als Kriegsgefangene, sondern als "Displaced
Persons", weil das Zusammentreffen erst nach dem Schweigen
der Waffen stattfand.
50 japanische Laster transportierten
nun die Deutschen einschließlich Klavier und Haustieren
ins Lager Bogor, das früher Buitenzorg hiess. Die Deutschen
mussten wieder ihre Uniformen anziehen und wurden mit Schnellfeuergewehren,
Maschinengewehren, Granatwerfern und Handgranaten ausgerüstet.
Sie hatten die der Stadt zugewandte Südflanke des Lagers
zu verteidigen. So kurz nach Kriegsende sicherlich ein aussergewöhnliches
Bild. Es kam aber in der ersten Nacht zu einem höllischen
Feueraustausch, bei dem aber auf keiner Seite Opfer zu beklagen
waren. Wie sich später herausstellte, nahmen die angreifenden
Indonesier wahrscheinlich an, dass die Deutschen von den Alliierten
gefangen genommen wurden, und sie versuchten, sie zu befreien.
Eine kuriose Situation.
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Bestattungen
von deutschen Seeleuten auf Arca Domas
Es gab aber doch Opfer. Oberleutnant z. See Willi Schlummer
und Leutnant Ing. Wilhelm Jens wurden im Deutschen Haus in
Bogor von indonesischen Freiheitskämpfern am 12. Oktober
getötet, weil sie möglicherweise für Holländer
gehalten wurden. Im selben Monat erlitt Leutnant z. See W.
Martens das gleiche Schicksal, als er im Zug von Jakarta nach
Bogor fuhr. Alle drei wurden wiederum mit militärischen
Ehren in Arca Domas bestattet. Bereits vorher, am 29. September
war der Obergefreite Willi Petschow durch Krankheit in Cikopo
verstorben, und Kapitänleutnant Hermann Tangermann war
schon am 23. August durch einen Unfall ums Leben gekommen.
Am 30. November starb auch noch Oberleutnant z. See Friedrich
Steinfeld, der Kommandant von U 195 (Surabaya). Alle fanden
ihre letzte Ruhe zwischen den heiligen Bäumen auf Arca
Domas.
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| Blumenkränze am Marinedenkmal niedergelegt
am Volkstrauertag |
Das Grabmal eines unbekannten Soldaten |
Die fünf rechtsseitigen Gräber
der Kameraden Steinfeld (Kpt.von U-195), Onnen, Martens,
Petschow und Schlummer mit der Buddha Statue |
Das Grab des Kdt. von U-195, Olt.z.See Steinfeld
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Die Besatzung von U-219 (Tanjung
Priok) im Dez. 1944 mit ihrem Kapitän, Korvettenkapitän
Burghagen |
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| Die deutsche Gemeinde am Volkstrauertag bei
der ökumenischen Andacht |
Peter Marl von U-195 am 4. Mai 1945 in Surabaya.
Er wurde einer der bekanntesten U-Boot-Fahrer weltweit. |
Peter Marl in Krungl, Steiermark, im Juli
2005 mit seinen Auszeichnungen und seinem Kriegs-tagebuch
mit der Zeichnung eines japanischen Soldaten. |
Die Gräber von Haake, Jens und Tangermann,
das Marinedenkmal von 1926 und die hinduistische Ganesha
Statue. |
Möglicherweise fanden
noch vier oder mehr Beisetzungen hier statt. Aber als Arca
Domas Jahrzehnte später als deutscher Soldatenfriedhof
eingerichtet wurde, konnten einige Namen auf den verwitterten
Holzkreuzen nicht mehr entziffert werden. Daher schrieb man
auf zwei Grabsteine "Unbekannt". Auch für Olt.
Dr. Ing. H. Haake wurde auf Bitten seiner Familie ein Grabstein
errichtet, obwohl sein Boot mit allen Mann in der Sundastrasse
am 30.11.1944 durch eine Mine sank. Back
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Internierung,
Freiheitskampf auf indonesischer Seite und Heimkehr der Überlebenden
nach Deutschland
Inzwischen beschwerten sich
die holländischen Lagerinsassen, dass sie von Deutschen
"bewacht" würden. Die Briten mussten die etwa
260 Deutschen Mitte Januar 1946 einigen inzwischen bewaffneten
Holländern übergeben, die sie auf der berüchtigten
Gefängnisinsel Onrust gefangen setzten. Ihre persönliche
Habe wurde ihnen größtentels abgenommen. Ironie
des Schicksals.
Die zunächst
rüde Behandlung besserte sich erst etwas, als im Juli
1946 Vertreter des Roten Kreuzes auftauchten. Aber die Insassen
litten infolge der unhygienischen Verhältnise und der
mangelhaften Ernährung an Amöbenruhr, Malaria, Dengue
Fieber und Lebererkrankungen. Hier wurde auch der Zivilbedienstete
Freitag von einem Posten erschossen, weil er sich zu sehr
dem Zaun genähert hatte.
Zwei Unerschrockenen
glückte aber der Ausbruch, indem sie nachts zunächst
zu einer anderen Insel schwammen: Der Marineflieger Werner
und Kamerad Lösche von U 219 schlossen sich nach ihrer
Flucht den indonesischen Freiheitskämpfern auf Java an
und kämpften fortan mit diesen Schulter an Schulter um
die Unabhängigkeit Indonesiens gegen die niederländischen
Streitkräfte, die die alte Kolonialherrschaft wieder
errichten wollten. Werner kam später vermutlich beim
Versuch, einen Flammenwerfer zu entwickeln, ums Leben. Beide
harren noch eines ehrenden Gedenkens der indonesischen Regierung.
Am 28. Oktober 1946
wurde endlich die Repatriierung der Deutschen eingeleitet.
Mit einem Truppentransporter kamen sie über Bombay und
Rotterdam Anfang Dezember 1946 in Hamburg an. Albert Vehring
konnte endlich wieder seiner Frau in die Arme fallen. Die
Männer der Marine wurden aber wieder zu Kriegsgefangenen
erklärt und ins Gefangenenlager Munsterlager gebracht,
wo sie entsetzlich froren, weil sie nur Tropenkleidung besaßen.
Aber auch sie wurden eines Tages entlassen.
Leider verweigert
die indonesische Regierung dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
den Kauf des deutschen Soldatenfriedhofs Arca Domas. Der deutschen
Botschaft wurde nur ein Nutzungsrecht eingeräumt. Alljährlich
im November, am Volkstrauertag, versammelt sich hier eine
kleine deutsche Gemeinde. Ein ökumenischer Gottesdienst
wird für die Erhaltung des Friedens und zum Gedenken
an die Opfer der Kriege gehalten. Der deutsche Botschafter
legt zusammen mit seinem Verteidigungsattaché am Denkmal
einen Blütenkranz nieder mit der Schleifenaufschrift
"Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland".
Das Trompetensignal "Ich hatt' einen Kameraden..."
intoniert von Herwig Zahorka erklingt. Es widerhallt in den
riesigen Kronen der heiligen Waringin-Bäume. Leise verklingt
die traurige Melodie in der schwülen Tropenluft. Back
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Literaturverzeichnis zu
Herwig Zahorka: Arca Domas - ein deutscher Soldatenfriedhof
in Indonesien
- Eidesstattliche Erklärung von Albert
Vehring vom 20.Juni 1949, Urkundenrolle Nr. 61, 1949,
Notar Bernhard Grünewald, Bielefeld.
- Kpt.z.See a.D. Hermann Kandeler: Der Soldatenfriedhof
ARTJA in TJIKOPO SELATAN bei BOGOR / INDONESIEN mit massstäblicher
Skizze über die einzelnen Grabanlagen in einer "Anlage
zur Aktennotitz" (der Deutschen Botschaft in Jakarta)
vom 31.10.1966.
- Anonymus: Fotogr. Aufnahmen der Deutschen
Botschaft Jakarta von Arca Domas zusammen mit zwei Spalten
Text über die Geschichte des Deutschen Soldatenfriedhofs
und den Aktivitäten der deutschen Kriegsmarine im
1. und 2. Weltkrieg. (Ablichtung bei der Deutschen Botschaft
Jakarta, Druckquelle unbekannt).
- Geoff Bennett, 1977: ARCA DOMAS ... A Trail
through Time and Space, (unveröffentlicht, in englischer
Sprache). Beschreibung vieler mit dem Soldatenfriedhof
in Zusammenhang stehenden Begebenheiten auf 16 Schreibmaschinenseiten.
- Hans-Joachim Krug (ehem. 1.WOff. U 219):
Schreiben an die Deutsche Botschaft Jakarta ohne Datum,
dort eingegangen am 11.03.1998 mit Richtigstellungen,
Korrekturen und Ergänzungen zu ARCA DOMAS von Geoff
Bennett.
- Holk H. Dengel: Die deutschen Marinestützpunkte
Jakarta und Surabaya 1943-1945. Auswertungen der Quellen
im U-Boot-Archiv Cuxhaven-Altenbruch, Literaturangaben
und Augenzeugenzitate. Sechs Seiten. Ablichtung bei der
Deutschen Botschaft Jakarta. Veröffentlicht? Quelle
unbekannt.
- Holk H. Dengel: Deutsche U-Boote, die zwischen
1943-1945 die Stützpunkte im Südraum anliefen.
7 Seiten mit Namen der Kapitäne, der U-Boot-Typen,
der gefahrenen Routen und ihre Schicksale. Abbildung des
Zeichens des Monsun-U-Bootes 195 und Fotos der deutschen
Marine in Jakarta 1942/45. Ohne Quellenangabe.
- Hermann Kandeler: 1943: Djakarta - deutscher
Marinestützpunkt. Marineforum 6/7-1974: 206-208.
- Liste der U-Boote, die in ostasiatischen
Gewässern operiert haben oder dorthin in Marsch gesetzt
wurden (U-Boot-Archiv Cuxhaven-Altenbruch).
- Hans-Joachim Krug: Schreiben an die Deutsche
Botschaft Jakarta vom 23.Jan.1989 mit einer Aufstellung
der Boote, die Jakarta anliefen und einer Liste der Besatzungsmitglieder
von U 219 mit Adressen der Angehörigen.
- Anonymus: Deutscher Soldatenfriedhof ARCA
in CIKOPO. 1 Seite Text ohne Datum. Zeichen: KRZGES2.DOC.
- Drittes Merkblatt über die Lage der
Deutschen in Niederl.Indien, Stand Aug.1941 - nicht für
die Presse - NJ4 (4000. 1.9.1941), Auswärtiges Amt,
Berlin W8/Kult.E/ZV).
- Auszug aus: Emil Helfferich (1967): Behn,
Meyer & Co, Arnold Otto Meyer. II. Band. H.Christians
Verlag Hamburg.
- Walter Blechschmidt: Schreiben an die Deutsche
Botschaft Jakarta vom 28.Febr.1984. (Beschreibung seiner
Internierung als Zivildeutscher).
- Auszug aus Brief an MAH Tokio von C.G.Werner
vom 9.3.1994.
- Schreiben des Japanischen Botschafters in
der BRD Ryohei Murata an den Deutschen Botschafter Dr.Heinrich
Seemann vom 26.Juli 1993 (u.a über U-Boot-Navigation
anlässlich Subhas Chandra Boses U-Boot-Reise nach
Indien 1945).
- Ida Indawati Khouw: The legacy of Maëda's
residence. The Jakarta Post, Oct. 7, 2000. (Der japanische
Admiral Maëda war der Marinechef in Jakarta 1942-45).
- Von: Kommando Kreuzer "Karlsruhe",
B.Nr.G40, in See, 22.Jan.1936. Geheim. An den Oberbefehlshaber
der Kriegsmarine, Berlin. Bericht über den Aufenthalt
des Kreuzers "Karlsruhe" in Batavia vom 10.1.-16.1.1936.
(22 Seiten, u.a. Gedenkfeier am Marinedenkmal in Tjikopo).
- Hans-Georg v. Friedeburg: 32 000 Seemeilen
auf blauem Wasser. Erlebnisse auf der Weltreise des Kreuzers
"Hamburg" 1926/27. Verl.Wilh.Köhler, Minden.
- Ernst Hoffmann: Vor 80 Jahren. Das Ostasiengeschwader
bei Coronel und Falkland. Blaue Jungs 5/95:2-4.
- Umfangreicher Dokumentarbericht in Fortsetzungen
von Jürgen Dennert: "Der Untergang der 'van
Imhoff'". In: Welt am Sonntag 1963, Nr.34, Nr.35,
Nr.36, Nr.37, Nr.38 und Nr.39/1963.
- Der Seekrieg im Indischen Ozean 1942 - 1945
- Deutsche U-Boote im Einsatz zwischen Südafrika
und der Java-See. Anonymus. 193 Seiten, Fotoanhang.
Nach dem Erstdruck der Geschichte dem Autor bekannt gewordene
intressante Schriften:
- Kriegstagebuch von Ob.Mt. Peter Marl, Abschnitt:
Auf der letzten Fahrt von U 195 nach Surabaya, Aufenthalt
in Java, Kriegsende und Heimkehr nach Deutschland. Unveröffentlicht.
Kopie bei Herwig Zahorka und der Botschaft in Jakarta.
- "Heimat deine Sterne", zusammengestellt
von Johann Korn (U 195). 102 Seiten. Kopie bei Herwig
Zahorka.
- Franz Klump (U 219): "Es war einmal...
Bericht über das Schicksal von U 219 und seiner Besatzung
von 1944 bis 1946". Kopie bei der Botschaft in Jakarta
und bei Herwig Zahorka.
- Martin Müller (U 195): Bericht eines
Zeitzeugen aus der Zeit von Ende 1944 bis Mitte 1947 auf
Java. 11 Seiten DIN A 4. Kopie bei Herwig Zahorka und
der Botschaft in Jakarta.
- Persönliche Informationen noch lebender,
ehem. Besatzungsmitglieder von U 195 (Surabaya) und U219
(Jakarta), u.a. mündliche Informationen von Peter
Marl im Juli 2005 sowie vollständige Namenslisten,
demVerfasser Herwig Zahorka übermittelt.
Herwig Zahorka:
ARCA DOMAS - ein deutscher Soldatenfriedhof
in Indonesien.
Eine Geschichte von einem verschwundenen Königreich,
von heiligen Bäumen, von brutalen Kriegen, von gesunkenen
Schiffen, von verlorenen Seemannsseelen und von stillen Gräbern
am Hang eines tropischen Vulkans.
wurde 7mal gedruckt:
2001
1) Schaltung Küste; Jan./Febr. 44/Nr.186: 15-25. Verband
deutscher U-Bootfahrer e.V.,
Hamburg (hier ungekürzt mit Literaturverzeichnis
und 10 Fotografien).
2) KAMERADEN; Nr. 4, April 2001: 5-6 (1. Teil) und Nr. 5,
Mai 2001: 6-7 (2. Teil). Stuttgart.
3) Soldat im Volk; Nr. 5, Mai 2001: 105-107. Verband deutscher
Soldaten. Bonn-Bad Godesberg.
4) KITA; 1.01: 70-78 (2 Fotos). Magazin der Deutsch-Indonesischen
Gesellschaft e.V., Köln.
5) Werkgroep Kriegsmarine Magazine; nr. 4-2001: 78-85 (einschl.
Literaturverzeichnis u.
mit 2 Titelblatt-Fotos). 3203 XP Spijkenisse,
Nederlands.
6) MarineForum; 11/01: Gelbe Seiten 78-80. E.S.Mittler&Sohn,
Hamburg.
2004
7) Köhlers Flotten-Kalender 2004: 130-139; Hamburg.
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